Home / Nierensteine entfernen / Nierensteine Hausmittel

Nierensteine Hausmittel

Wie man mit alten Hausmitteln Nierensteine entfernen kann

Nierensteine sind kleine kristalline Ablagerungen in der Niere, die durch eine zu hohe Konzentration an bestimmten Mineralstoffen wie beispielsweise Kalzium entstehen können. Sie werden oft durch Fehlernährung (zu viele oxalathaltige Nahrungsmittel) und eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme verursacht.Wer Nierensteine hat, leidet oft an kolikartigen Schmerzen. Sie können schon mit alten Hausmitteln wirkungsvoll gelindert werden. Dasselbe gilt für die kleineren Nierensteine: Da sie nur wenige Millimeter groß sind, lassen sie sich mit ein wenig Geduld und den entsprechenden natürlichen Mitteln meist innerhalb weniger Wochen auflösen.

Neben den allgemein harntreibenden und die Nieren durchspülenden Hausmitteln gibt es noch solche, die auf die betreffende chemische Zusammensetzung des Steins besser abgestimmt sind. Wer genauer darüber Bescheid wissen möchte, sollte die über den Harn ausgeschiedenen Steine sammeln und einem Facharzt bzw. Labor zur Bestimmung übergeben. Der größte Teil der Nierensteine besteht aus Kalziumoxalat.

Patienten, die eine Veranlagung zur Bildung der Steine haben, können mit bestimmten Nierensteine Hausmitteln ihrer Entstehung vorbeugen.

Alte Nierensteine Hausmittel zur Vorbeugung 

Wer schon einmal Nierensteine hatte und befürchtet, wieder welche zu bekommen – sie können sich bei einer entsprechenden genetischen Prädisposition jederzeit wieder neu bilden – oder wer grundsätzlich befürchtet, später einmal an Nierensteinen zu leiden, sollte mindestens eines der im Folgenden genannten alten Hausmittel täglich anwenden.

Die meisten von ihnen können sogar über längere Zeiträume oder gar dauerhaft zugeführt werden, da sie rein natürlich sind und keine Nebenwirkungen haben. Allerdings sollte man dabei die vorgeschriebene Dosierungsmenge einhalten. Denn nur so haben sie die beabsichtigte vorbeugende Wirkung.

– Cranberry-Saft erhöht den Citrat-Gehalt im Urin und kann so wirkungsvoll Nierensteinen vorbeugen. Falls das alte Heilmittel zu sauer sein sollte, kann man es auch durch Zitronen oder Orangensaft ersetzen.

– Die Zufuhr von ausreichend Milch und Milchprodukten kann ebenfalls vor Nierensteinen schützen. Das ergab eine US-amerikanische Studie. Der hohe Kalzium-Anteil bindet die in manchen Nahrungsmitteln enthaltene Oxalsäure, die Bestandteil vieler Nierensteine ist, schon im Darm, sodass sie gar nicht erst in den Nieren ankommt. Das Kalzium sollte jedoch nicht aus Tabletten stammen, da sie die Stein-Bildung sogar noch fördern können.

– Auch eine Beschränkung des Würzens mit Salz ist notwendig. Dabei sollte man unbedingt auch auf das sehr salzhaltige Fastfood und Fertiggerichte, Tütensuppen etc. verzichten. Zu viel Natriumchlorid fördert die Ausscheidung von Kalzium und somit die Bildung von Nierensteinen.

– Steinvorbeugend wirken außerdem stark magnesiumhaltige Lebensmittel wie beispielsweise Avocados, dunkelgrüne Blattgemüse (nicht Spinat!) und Reis. Der Mineralstoff ist ebenfalls imstande, Oxalate zu binden und somit schnell aus dem Körper zu entfernen.

– Um das Risiko, an Nierensteinen zu erkranken, zu senken, empfiehlt es sich, seine bisherige Ernährungsweise auf eine basische Ernährung oder zumindest basenüberschüssige Nahrungsweise umzustellen. Der weitestgehende Verzicht auf tierische Proteine in Form von Fleisch und Fisch führt zu einer reduzierten Purin Aufnahme – was wiederum eine Verringerung des Harnsäure Spiegels im Blut bewirkt. Und das verhindert das Entstehen von Nierensteinen. Stattdessen sollte man eher viele basische Lebensmittel wie Gemüse und Obst verzehren.

– Ein weiterer Risikofaktor bei Menschen, die zu Nierensteinen neigen, ist Übergewicht. Mit einer Reduktionsdiät kann der Betreffende dem vorbeugen.

– Zu den absoluten No-Gos gehören oxalatreiche Lebensmittel wie Spinat, Rhabarber, Bohnen, Erdbeeren, Blaubeeren, Nüsse, Schokolade, Kakao, Rote Bete sowie Innereien, Schweinefleisch und Ölsardinen. Auch Grüner Tee und Schwarztee enthalten Oxalsäure. Auf sie sollte man unbedingt verzichten, wenn man Nierensteinen vorbeugen möchte.

– Der regelmäßige Konsum von Kombucha-Tee kann ebenfalls hilfreich sein.

– Zwei Tassen Mais-Tee pro Tag haben eine stark entwässernde und zugleich entzündungshemmende Wirkung und können Nierensteinen vorbeugen.

Bewährte Helfer aus der Natur

Möchte man kleinere Nierensteine entfernen, stehen dafür diverse Tees und andere natürliche Hausmittel zur Verfügung. Sie können mit wenig Aufwand selbst zubereitet werden. Die Zutaten dafür erhält man im Reformhaus, in der Apotheke und dem Naturkost-Geschäft. Manche Produkte kann man auch im normalen Supermarkt kaufen. Wichtig ist, dass man sich an die Dosierungsempfehlung hält und das Hausmittel über mindestens mehrere Wochen täglich anwendet. Viele der Hausmittel können sogar gleichzeitig angewandt werden.

– Grundsätzlich gilt: Um die Nierensteine schneller auszuscheiden, sollte der Betroffene mindestens 3 Liter stilles Mineralwasser täglich über den Tag verteilt in kleinen Schlucken trinken (nicht bei Herzleiden!).

– Zur Zubereitung von Löwenzahn-Tee verwendet man 2 TL getrocknetes Löwenzahn-Kraut und übergießt es mit 1 Tasse heißem nierensteine hausmittelWasser. Ziehzeit vor dem Abseihen und Trinken: 5 Minuten.

– Auch Birken-Blätter-Tee hilft, Nierensteine aufzulösen und auszuschwemmen. Man gießt 1 EL Birken-Blätter mit 250 ml heißem Wasser auf und nimmt 3 Wochen lang 3 bis 4 Tassen täglich zu sich.

– Ein gutes Hausmittel sind auch getrocknete Eibisch-Blätter oder getrocknete Stranddistel-Wurzeln. Sie werden ebenfalls mit heißem Wasser überbrüht und müssen 7 Minuten zugedeckt ziehen. Empfohlene Tagesmenge zum Ausspülen von Nierensteinen sind 2 bis 3 Tassen Tee.

– Zum Behandeln von Nierensteinen presst man 4 ganze Knoblauchzehen und kocht sie in 500 ml Rotwein kurz auf. Der Sud wird dann 30 Minuten stehen gelassen, abgeseiht und in Flaschen abgefüllt. Man trinkt nüchtern 1 Schnapsglas täglich.

– Auch eine Kombination von Zitronensaft und Olivenöl spült die Nierensteine aus. Von ihr trinkt man 3-mal täglich 1/2 Tasse mit viel Wasser. Dazu wird der frisch gepresste Zitronen-Saft mit 1/4 Tasse Olivenöl vermischt. Das Hausmittel hilft, überschüssiges Kalzium abzubauen und den Stein aufzulösen. Innerhalb einer Woche nach der ersten Anwendung sollte man die ersten ausgeleiteten Steine im Toilettenbecken finden. Danach pausiert man einige Tage und setzt die Einnahme wie gewohnt fort.

– 4-mal täglich 1 Glas lauwarmes Wasser mit 2 EL Apfelessig kann ebenfalls helfen. Wem das gesundheitsfördernde Getränk zu sauer ist, der kann es mit Honig süßen.

– 1 ganzer Granatapfel und mindestens 1 Glas frisch gepresster Granatapfel Saft täglich fördern die schnelle Ausscheidung des Steins ebenfalls.

– Rettich hat eine Nierenstein zersetzende Wirkung. Man isst einen ganzen Rettich pro Tag oder püriert ihn zusammen mit seinen Blättern und presst ihn zu Rettich-Saft.

– Auch Wassermelonen und ihre Samen sorgen für einen schnelleren Abgang der Steine. Dazu übergießt man 1 TL ihrer Samen mit 1 Tasse heißem Wasser, lässt das Ganze 15 Minuten ziehen, seiht den Tee ab und süßt ihn mit Honig. Von dem Getränk werden pro Tag 2 bis 3 Tassen täglich über mehrere Wochen getrunken.

Schmerzen bei Nierensteinen natürlich behandeln

Wer Nierensteine hat, merkt sie meist überhaupt nicht. Erst wenn sie zu groß werden, an ungünstiger Stelle sitzen oder Verletzungen innerhalb der Niere verursachen, kommt es zu kolikartigen Schmerzen, die bis in den Bauchraum und sogar die Beine ausstrahlen können. Doch auch in diesem Fall können alte Nierensteine Hausmittel helfen. Doch Vorsicht: Schwierigkeiten beim Wasserlassen und Harn-Verhalt gehören unbedingt sofort in die Hände des Facharztes!

– Gegen Nierenschmerzen, die von Steinen verursacht werden, hilft beispielsweise ein Heilerde Umschlag. Man besorgt sich Heilerde aus der Apotheke, rührt sie mit Wasser an und trägt den Brei dann fingerdick auf ein Tuch auf. Man legt den Umschlag in der Nieren-Region auf und bedeckt ihn mit einem durchlässigen Tuch. Es sollte erst dann abgenommen werden, wenn die Heilerde warm ist.

– Auch ein Pellkartoffel-Brei, in Höhe der Nieren auf den Rücken gelegt, wirkt schmerzlindernd.

– Durch die Reibung der Nierensteine geschädigtes schmerzendes Nierengewebe kann durch die Aufnahme von viel Vitamin A behandelt werden. Es ist in Aprikosen, Kürbis, Melonen und Brokkoli enthalten.

Wie Du jeden Nierenstein schmerzfrei und vollständig in weniger als 5 Stunden für immer loswirst