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Nierensteine Schmerzen

Bereiten Ihnen Nierensteine Schmerzen und fragen Sie sich, wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten? Die Symptome von Nierensteinen können unterschiedlich ausfallen und in der Stärke ihrer Ausprägung variieren. In erster Linie zählen zu den charakteristischen Hauptsymptomen die Schmerzen bei Nierensteinen. Das sind Schmerzen, die durch festsitzende oder langsam abgehende Nierensteine ausgelöst werden. Sie äußern sich durch ein wiederkehrendes Stechen in der Nierengegend, das bis in den Rücken und in die Genitalien ausstrahlen kann.

Ein weiteres prägnantes Symptom für Nierensteine ist Blut im Urin. In der Regel sind nur geringen Mengen davon feststellbar. Dazu kommt es, wenn kleinere Steine beim Abgehen die Harnwege verletzen. Bei einigen Patienten gibt es darüber hinaus Symptome wie Erbrechen, Übelkeit sowie vermehrte Blähungen und Darmkrämpfe. Diese stehen in engem Zusammenhang mit Nierenkoliken. Des Weiteren kommt es bei Nierensteinen zu Blasenentzündungen, die mitunter chronischer Natur sind. Sie kehren in unregelmäßigen Abständen wieder. Sie äußern sich durch brennende Schmerzen beim Wasserlassen.

Bei diesen sämtlichen Symptomen handelt es sich um leichte bis starke Schmerzen. Sind diese Anzeichen festzustellen, können entsprechende Maßnahmen Nierensteinen helfen, auf natürlichem Wege abzugehen. Allerdings gibt es Symptome, die als Alarmzeichen gewertet werden können und einen Arztbesuch unumgänglich machen.

Stark verminderter Harn gehört zu den Alarmzeichen

Sitzen Nierensteine im Harnleiter fest, kommt es zu erheblichen Komplikationen. Bemerkbar macht sich dies dadurch, dass das Urinieren gar nicht mehr oder nur noch in sehr geringem Maß möglich ist. Begleitet wird das durch starkes Ziehen im Unterleib und brennendem Schmerz. In diesem Fall fließt der Urin zurück in die Nieren. Dementsprechend weitet sich das Nierenbecken. Bakterien finden leichter Zugang und können sich dort ansiedeln.

Somit kann eine schwere Nierenbeckenentzündung entstehen. Begleitet wird die Entzündung mit stechenden Schmerzen im Bereich der Nieren und starken Krämpfen im gesamten Unterbauch. Diese Schmerzen kommen in Schüben und können bis zu einer Stunde andauern. Bei diesen Symptomen handelt es sich um Nierenkoliken. In schwerwiegenden Fällen werden diese Symptome von hohem Fieber und Schüttelfrost begleitet. Werden die Anzeichen für eine Nierenbeckenentzündung weiterhin ignoriert, können die Bakterien sich bis ins Blut ausbreiten.

Die mögliche Folge ist eine Blutvergiftung, die lebensbedrohlich ist und umgehend notfallärztlich behandelt werden muss. Eine weitere schwerwiegende Folge kann ein Nierenversagen sein, wenn nicht rechtzeitig reagiert wird. Auch in diesem Fall handelt es sich um eine lebensbedrohliche Situation, die umgehend in ärztliche Hände gehört.

Wann sollten Sie einen Arzt aufsuchen

In den meisten Fällen gehen die kleinen Nierensteine von allein ab. Dennoch sollte man in bestimmten Fällen nicht auf einen Arzt verzichten. Bei lang anhaltenden oder dauerhaften Beschwerden ist es ratsam, den Arzt zu konsultieren. Vor allem dann, wenn die Schmerzen sich verstärken und homöopathische oder naturheilkundliche Behandlungen nicht helfen. Auch bei häufig und regelmäßig auftretender Blasenentzündung sowie Blut im Urin ist ein Besuch beim Arzt wichtig. Vorab kann man natürlich versuchen, mit vermehrter Bewegung sowie veränderter Trink- und Essgewohnheiten die Symptome zu lindern. Sollten diese allerdings nicht nachlassen und sich im Gegenteil dazu noch verstärken, ist ein Arzt der richtige Ansprechpartner. Denn das kann die Vorstufe zu ernsthaften Komplikationen sein und sich zu einem schwerwiegenden Notfall entwickeln.

Wann ist ein Arztbesuch zwingend notwendig

Es gibt Fälle, bei denen man auf keinen Fall auf einen Besuch beim Arzt verzichten sollte. Wenn die Nierensteine eine bestimmte Größe erreichen, lösen sie schwere Probleme und heftige Schmerzen aus. Ab dieser Größe gehen sie nicht mehr von allein und ohne Hilfe ab. Diese Nierensteine Schmerzen äußern sich durch heftige Koliken im Nieren- und Rückenbereich. Diese Schmerzen werden zudem von Schüttelfrost und Schweißausbrüchen begleitet. Des Weiteren sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden, wenn das Urinieren trotz Harndrang kaum noch möglich ist. In diesem Fall ist der Harnleiter dann aller Wahrscheinlichkeit nach durch einen festgesetzten Nierenstein blockiert. Ein weiteres Alarmsignal ist, wenn sich deutlich vermehrt Blut im Urin befindet. Das heißt, der Harn hat eine rote bis dunkelbraune Färbung. In diesen genannten Fällen muss sofort ein Arzt aufgesucht werden, da diese Symptome durchaus lebensgefährlich werden können. Aus diesem Grund sollten heftige andauernde Schmerzen niemals abgetan oder ignoriert werden.

Wann können Sie auf einen Arztbesuch verzichten

Wenn sich die Symptome und die damit zusammenhängenden Schmerzen in Grenzen halten, kann man auf den Arztbesuch verzichten. Allerdings sollte man sich selbst gegenüber ehrlich sein und die Schmerzen richtig einordnen. Krampfhaft die Zähne zusammenbeißen bei starken Schmerzen ist nicht angebracht. Leichte Schmerzen hingegen sind noch kein Grund zu übertriebener Sorge und benötigen keinerlei Panikattacke. Denn in der Regel handelt sich dann um winzige Nierensteine, die mit der Zeit von selbst abgehen.

Man kann allerdings den Vorgang durch homöopathische oder naturheilkundliche Mittel durchaus beschleunigen. Darüber hinaus hilft bei leichten Schmerzen Bewegung in Form von Spaziergängen oder gemäßigtem Sport. Das erleichtert das Abgehen der kleinen Nierensteine. Bei manchen Bewegungsabläufen kann es währenddessen zu leichten stechenden Schmerzen im Unterleib kommen, aber davon sollte man sich nicht beirren lassen. Wer auf einen Arztbesuch verzichtet, sollte allerdings nicht den Fehler begehen und sich tagsüber ins Bett oder auf das Sofa zu legen. Denn das sorgt keinesfalls dafür, dass die Steine abgehen und am Ende kann es doch noch notwendig werden, einen Arzt aufsuchen zu müssen.

Wie Sie sich selbst auf Nierensteine testen

Um sich selbst auf Nierensteine zu testen, gibt es unterschiedliche Methoden. Die erste Methode ist, den Urin auf kleine Nierensteine und Grieß zu untersuchen. Dafür nimmt man ein Sieb und hält es beim Wasserlassen unter den Urin. Sind Nierensteine vorhanden, sammeln sich kleine Rückstände in dem Sieb und man hat Gewissheit. Die nächste Methode besteht darin, den Urin in einem hellen Becher aufzufangen. Dort lässt sich gut erkennen, ob sich Spuren von Blut im Urin befinden.

Eine andere Vorgehensweise zum Testen ist, genau auf die Symptome vorhandener Nierensteine zu achten. Man notiert sich beispielsweise die Häufigkeit von Blasenentzündungen, extremer Blähungen und dem Ausbleiben des Stuhlgangs. Häufen sich diese Symptome, können Nierensteine vorliegen. Ein weiterer guter Indikator für Nierensteine ist die Menge des Urins beim Wasserlassen. Diese ist aufgrund dessen häufig stark reduziert. Zu guter Letzt sind natürlich die oben genannten Nierensteine Schmerzen ein Hinweis darauf, dass sich Steine in den Nieren gebildet haben. Fällt der Selbsttest positiv aus, kann man dann geeignete Maßnahmen entsprechend der Stärke der vorliegenden Beschwerden ergreifen.